Sauerländer Schützentradition trifft Gäubodenvolksfest

Sauerländer Schützentradition trifft Gäubodenvolksfest

Eine etwas ungewöhnliche, aber umso sympathischere Anfrage erreichte uns im Vorfeld des
Gäubodenvolksfestes: Eine Gruppe aus dem Sauerland, einer Region mit ihren ganz eigenen und
ausgeprägten Schützentraditionen, plante einen Wochenendbesuch in Straubing. Und wenn
Schützen schon einmal unterwegs sind, darf natürlich auch das Schießen nicht fehlen.
Die Jungs vom Schützenverein Alperscheid n.e.V. fragten deshalb bei uns an, ob wir für acht von
ihnen ein traditionelles Kartoffelvogelschießen ermöglichen könnten. Insgesamt war die
Reisegruppe mit 26 Teilnehmern – Jungs und ihren Mädels – unterwegs.

Ursprünglich war das Schießen für Samstagmorgen um 10 Uhr geplant. Allerdings kam recht
schnell die durchaus vernünftige Erkenntnis auf, dass man das Gäubodenvolksfest am
Freitagabend gerne ungehemmt genießen wollte, ohne sich am nächsten Morgen Gedanken über
möglichen Restalkohol und die damit verbundene Schießuntauglichkeit machen zu müssen. Also
wurde kurzerhand umgeplant: Geschossen wird vor dem Volksfestbesuch!

Geplant war die Ankunft am Freitag gegen 16 Uhr. Wie das bei einer Reise mit 26 Leuten eben so
ist, sorgten Busfahrt, Quartierbezug und diverse kleinere Verzögerungen dafür, dass es schließlich
17 Uhr wurde, bis es tatsächlich losgehen konnte.

Bevor allerdings der erste Schuss fiel, mussten auch bei uns die Formalitäten erledigt werden: Nach
gleich zwei traditionellen Ansprachen, der obligatorischen Tagesversicherung und natürlich der
Einweisung konnte der Kartoffelvogel endlich ins Visier genommen werden.

Geschossen wurde mit dem Luftgewehr auf 13 Meter – und die Sauerländer zeigten von Beginn an,
dass sie mit einem Gewehr durchaus umzugehen wissen. Die Treffer saßen gut und jeder Erfolg
wurde von der gesamten Truppe entsprechend lautstark bejubelt. Die Stimmung auf unserem
Stand war jedenfalls alles andere als zurückhaltend. 😉
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